Frau Fürbeck machte sich als abstrakte Malerin einen Namen. Ihre Bilder sind stimmig strukturiert. Die Faszination liegt in der Farbe. Mit selbst angerührter Ei-Tempera legt die Künstlerin ihre Gemälde in Schichten an. Arbeitet Farbklänge und Akzente heraus. Und versteht es zugleich, Wesentliches vom Menschen zu sagen, von dessen Niedergeschlagenheit oder Hoffnung und Freude.

Zur Ausstellung trägt Frau Fürbeck ein offenes Bild, ein Bild ohne Titel aber mit festlicher Anmutung bei - wie es einem Gastmahl entsprechen mag. Unübersehbar ist die positive Strahlkraft dieser Arbeit. Das von oben herabsickernde Licht wird von manchen als spirituelle Botschaft empfunden werden.


Dr. Andreas Hiltmann, Kirchenrat und Kunstbeauftragter der Ev. Kirche in Bayern.
zur Ausstellungseröffnung „Gastmahl“
im Zusammenhang des ökumenischen Kirchentag München

Dörthe Fürbeck
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